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Doppelt zählen vermeiden

Zwei Systeme, die dieselbe Bestellung melden, ergeben zwei Conversions. Die Plattform optimiert dann auf eine Zahl, die es nicht gibt, und der ROAS sieht besser aus, als er ist.

Wann Deduplizierung greift

Meta, TikTok und Pinterest vergleichen die Ereignis-Kennung. Tragen Browser- und Server-Ereignis dieselbe, zählt die Plattform einmal.

Das funktioniert nur zwischen Sendern, die dieselbe Kennung vergeben. Unser Snippet gibt sie nach außen, damit ein Browser-Tag sie übernehmen kann. Ein fremdes App-Pixel vergibt eigene — dagegen hilft keine Deduplizierung.

Gleiche Ereignis-Kennung ergibt eine Conversion, verschiedene ergeben zwei
SituationDoppelt?
Unser Server + unser Snippetnein, gleiche Kennung
Unser Server + eigenes GTM-Tag mit unserer Kennungnein
Unser Server + App-Pixel des Verkaufskanalsja
Unser Server + zweites serverseitiges Systemja

Der zweite Fall: gleicher Name, verschiedene Vorgänge

Weniger offensichtlich und genauso teuer. Zwei verschiedene Ereignisse, die bei der Plattform denselben Namen bekommen.

Bei Pinterest hieß bei uns lange sowohl „Kasse begonnen” als auch „Kauf” checkout — Pinterest sah zwei Abschlüsse je Bestellung. Und page_view, view_item und view_item_list gingen alle als page_visit hinaus, wovon die ersten beiden auf jeder Produktseite gemeinsam feuern.

Deshalb steht in jeder Ziel-Seite eine Spalte „Heißt dort”. Kommen zwei Zeilen auf denselben Wert, prüfen Sie, ob beide zugleich feuern können.

Der dritte Fall: die Plattform erfasst es selbst

Klaviyos Shopify-Integration schreibt „Placed Order” und „Checkout Started” selbst und synchronisiert Abonnenten. Abschalten kann man sie nicht, ohne all das zu verlieren.

Deshalb senden wir dorthin voreingestellt nur, was sie nicht liefert: das Stöbern. Und unsere Metriken tragen den Zusatz (EVOAR), damit sie eigene Zahlen bleiben statt sich mit Klaviyos zu vermischen.

Kauf-Varianten

Neukunden- und Bestandskunden-Kauf gehen zusätzlich zum Kauf hinaus. Das ist Absicht: Nur so lässt sich auf Neukunden optimieren statt auf Umsatz.

Es setzt aber voraus, dass die Plattform eigene Namen zulässt. Meta, TikTok und Pinterest tun das, Google Ads über eigene Conversion Actions. Wo es nicht geht, blocken wir die Varianten — sonst liefen sie unter demselben Namen wie der Basiskauf und jede Neukunden-Bestellung zählte zweimal.